Seit 2008 ist das AMS!-Theater ein Raum, um Kunst & Kultur erleben und selbst produzieren zu können. Mit dem Schwerpunkt auf Langformimprovisation ist eine Community entstanden, die das Theater trägt, inspiriert und immer wieder neu erfindet. Unsere Community ist offen für alle, die Lust haben, ein Theater zu gestalten und zu träumen, was AMS! noch alles sein kann.

Unsere Community

Seit der Gründung des ehrenamtlichen und gemeinnützigen Vereins 2008 entwickelt sich das AMS!-Theater zu einem etablierten Kulturzentrum, das gemäß seiner vier Prinzipien Gemeinschaftlichkeit, Niedrigschwelligkeit, Vielfältigkeit und Hochwertigkeit auf verschiedenen Ebenen an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausgerichtet ist. Als Verein sind wir offen für Menschen, die Lust haben ein Theater zu gestalten und zu träumen, was das AMS! noch alles sein kann.

Interessierte, die einen Ort zwangloser Begegnung suchen, können sich in unserem Verein für eigene Projekte treffen - beispielsweise kommen Mitglieder zu Jonglage und Clownproben, zu Yoga oder Kung Fu, zum Texten für Stand Up oder für Sketch-Skripte, vor allem aber zu offenen Improtheater-Jam-Sessions zusammen. Das AMS! versteht sich als Ort der Offenheit und einem Verein der Mitgestaltung.

Unsere Werte

Das AMS! möchte einen inklusiven und diskriminierungsfreien Raum bieten und heißt alle Menschen willkommen dieses Ziel mit uns zu verwirklichen. Das bedeutet, dass es im AMS! keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Homphobie sowie jegliche Form von Diskrimierung gibt. Die wichtigsten Prinzipien des Miteinanders haben wir als Verein in einem Code of Conduct aufgeschrieben. Dieser gilt für alle Aktivitäten, die im Rahmen des AMS! veranstaltet werden: auf der Bühne, in der Schule, der Community und allem was noch kommen mag.
Solltest Du Dich bei uns mal unwohl fühlen, diskriminiert oder belästigt werden, wende Dich gerne an uns. Unsere Person für Antidiskriminierungsarbeit Canan Venzky erreichst Du unter antidiskriminierung@ams-theater.de

Was bisher geschah…

Im Jahr 2006 lernten sich die ersten AMSeln in einem Theaterseminar an der Uni Bremen kennen und entdeckten ihre gemeinsame Leidenschaft. Mit der Vereinsgründung 2008 und der ersten Produktion Fette Männer im Rock im selben Jahr trugen sie diese aus den Hörsälen hinaus und bereicherten die freie Szene in Bremen um ein junges Theater. Es folgte eine Zeit klassischer Inszenierungen von einem kleinen, aber feinen Theaterverein, in dem alle Mitglieder an den Produktionen feilten (Drei Mal Leben (2008), Melancholie (2009), Das Schwert (2010), Totenfloß (2010), Geschlossene Gesellschaft (2011)).

  • Neues Logo, neue Heimat - in den Pusdorf Studios (2021)

  • Puppenfantasien (2016)

  • Konsumentzug (2016)

  • Die ersten eigenen Räume im Viertel (2015)

  • Last night (2013)

  • White rabbit red rabbit (2013)

  • Improshows im Lagerhaus, Dete, Schlachthof (2012-2015)

  • Beansbeansbeans (2012)

  • Störkörper (2012)

  • Erste Gehversuche mit dem Harald (2012)

  • Erste Show, Jennifers Elch (2012)

  • Der Anfang - Montagsimpro im Schlachthof (2011)

  • Aller.ort (2011)

  • Explosiver Kellerclub (2011)

  • Geschlossene Gesellschaft (2011)

  • Totenfloss (2010)

  • AMS Cube Circleline (2011)

    Diese Inszenierungen stießen auf viel Interesse und einige Menschen wechselten vom Publikum zu den Akteuren und schlossen sich dem Zug der AMSeln an. Somit vergrößerte sich der Verein beständig. Gleichzeitig fand ein langsamer Wechsel von studentischen zu professionalisierten und finanziell subventionierten Projekten statt. Diese fanden auch neue Formen außerhalb der klassischen Theaterbühne wie die Festivals Zwischenmiete (2010), Aller.Ort (2011), Explosive Kellerclub 1 (2011), AMS!Cube Circleline (2011), Explosive Kellerclub 2 (2013), DreiMeterBretter (2013), PflegerundSammler (2013).

    Außerdem verbündeten sich einige AMSeln mit anderen Organisationen und immer mehr Kooperationen verstrickten den Verein und ließen ihn zu einem Netzwerk heranwachsen (u.a. einfach grün (2011), white rabbit red rabbit (2013), Last Night (2013), globale-Festival für grenzüberschreitende Literatur (2014) bis heute, Galerie am schwarzen Meer im Rahmen des DADA-Festivals (2016) und ams&asm). Neben dem Texttheater zogen außerdem der Tanz und das Performative in das Repertoire ein: Öffnungszeit: Block Knock Knock (2011), Störkörper (2012), Konsumentzug (2016) und Puppenfantasien (2016). Wilde Musikexperimente mit einem eher humorvollen Ansatz boten diverse Kleinstmusicals auf der Breminale und im Kellerclub.

    Im Jahr 2015 konnte sich das AMS! endlich den Traum von eigenen Räumlichkeiten erfüllen und bezog einen ehemaligen Plattenladen im Fehrfeld 26 im Herzen des Bremer Viertels. Durch wachsendes Interesse an Langformimprovisation wurde der Raum jedoch schon bald zu klein, sodass 2020 der Blick über die Weser und in die Pusdorf-Studios fiel. Seit 2021 bespielen dort regelmäßig samstags die Hausteams Frauen auf See, Schmü:tzt, Callbacks & Punchlines, Marias Drillinge, Spaghetts, WUMMS, Spielen mit Kunst, Irgendwas mit Liebe und echt jetzt. die Bühne.